OÖ-Schulstart mit „Reißverschluss“

LH-Stv. Haberlander und Bildungsdirektor Klampfer ziehen positive Bilanz

LH-Stv. Christine Haberlander © Land OÖ/Weihbold

Vor einer Woche starteten 121.000 Schülerinnen und Schüler wieder in die Schulen. „Wir haben viel Positives nach diesem ‘zweiten Schulstart’ erfahren. Alle — von den Eltern über die Kinder bis hin zur Schulleitung — haben an einem Strang gezogen.

Nur so war ein reibungsloser Start möglich. Die Anspannung vor dem ersten Schultag war auf allen Seiten spürbar groß. Umso mehr freut es uns, nach einer Woche Schule sagen zu können, dass der Start überall diszipliniert und grundsätzlich problemlos verlief“, ziehen Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer Bilanz.

In den Tagen vor dem Schulbeginn hatten alle Schulen neben dem Distance Learning zahlreiche Vorbereitungen für einen reibungslosen Start zu treffen. Entsprechend der vom Ministerium vorgegebenen Maßnahmen teilten die Schulen ihre Klassen in jeweils zwei Gruppen auf.

„Die Schulen haben hier frei zwischen einem geblockten Unterricht oder dem Reißverschlusssystem entscheiden können. Dabei waren sie angehalten, auf Geschwisterkinder so weit wie möglich Rücksicht zu nehmen. An den sogenannten Hausübungstagen steht aber bei Bedarf weiterhin ein Betreuungsangebot durch Pädagogen zur Verfügung“, betonen Haberlander und Klampfer.

Mehr als 60 Prozent aller Schulen haben sich für das Reißverschlusssystem entschieden. Weitere 30 Prozent wenden die geblockte Variante an. Bei knapp 10 Prozent findet keine Teilung der Klassen statt, da diese nur wenige Schüler haben.

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