OÖ Seniorenbund versteht Aufregung nicht

Die Opposition wittert erneut einen ÖVP-Skandal, der keiner ist: Der OÖ Seniorenbund hat nämlich aus dem „Non Profit Organisationen-Unterstützungsfonds“ knapp zwei Millionen Euro Corona-Hilfen bekommen — obwohl Parteien und ihre Teilorganisationen davon ausgeschlossen sind.

„Der Seniorenbund ist primär eine der größten Sozialorganisationen – und keine Parteiorganisation. Es gibt eine strikt getrennte Finanzgebarung. Die gemeinnützigen Aktivitäten sind klar von den politischen getrennt und werden von 427 eigenständigen gemeinnützigen Ortsgruppen-Vereinen organisiert, die einen Großteil der Unterstützungen erhalten haben. Die erhaltene Unterstützung in Höhe von ca. 12 Euro pro Mitglied pro Pandemiejahr setzt belegte Einnahmenausfälle voraus“, versteht SB-Lanbdesgeschäftsführer Franz Ebner die Aufregung nicht.

Seniorenrat eingeladen, um Unterstützung anzusuchen

Zumal im Juli 2020 das Sozialministerium den Seniorenrat (bestehend aus Seniorenbund, Pensionistenverband, Seniorenring, ÖGB PensionistInnen) aktiv eingeladen hat, für den Corona-bedingten Entfall der Einnahmen, um Unterstützung anzusuchen.

Nach sorgfältiger Prüfung im zuständigen Ministerium wurden die Hilfen auch ausbezahlt. Jetzt, knapp zwei Jahre später, wird die zuvor empfohlene Hilfe vom gleichen Ministerium plötzlich kritisch gesehen.

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