OÖ sieht sich gut gerüstet für Afrikanische Schweinepest

Nach erstem Auftreten von Fällen in Deutschland rüstet man sich im Land

Berieten gestern (v. l.): Dieter Muhr (Militärkommandant OÖ), LR Hiegelsberger Veterinärexpertin Birgit Kaltenböck
(v. l.): Dieter Muhr (Militärkommandant OÖ), LR Hiegelsberger Veterinärexpertin Birgit Kaltenböck © Land OÖ/Gerstmair

Noch hat sich die schon seit längerem latent schwelende Gefahr durch die Afrikanische Schweinepest nicht wirklich verschärft – allerdings trat das Virus vor rund einem Monat zum ersten Mal auch in Deutschland auf.

Mit bereits ersten spürbaren Auswirkungen auf den Schweinemarkt. Die Preise sind bereits um rund 25 Prozent zurückgegangen, da die Bundesrepublik in viele asiatische Länder nicht mehr exportieren darf und dieses Fleisch nun den Markt in Europa belastet.

Große Sorgen in OÖ

Ein Ausbruch in Oberösterreich könnte hierzulande die Schweinebranche in existenzielle Probleme stürzen. Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger lud am Dienstag daher bereits zum dritten Mal zu einem Runden Tisch, um optimal für ein mögliches Auftreten der Afrikanischen Schweinepest im Bundesland gerüstet zu sein.

Der Landesrat zeigte sich nach den Gesprächen zufrieden: „Der Abstimmung zwischen allen beteiligten Akteuren kommt die wichtigste Rolle zu, daher diese umfangreichen Vorbereitungen. Ich möchte allen Beteiligten aus der Schweinebranche über die Veterinärbehörden und die Bezirkshauptmannschaften bis hin zum österreichischen Bundesheer danken für die investierte Zeit. Nach dem heutigen Runden Tisch kann ich mit guten Gewissen sagen, dass wir gut vorbereitet sind“, so Hiegelsberger.

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