Oö. Unimarkt machte ein Fünftel des Umsatzes mit regionalen Produkten

Die oö. Unimarktkette hat im Geschäftsjahr 2019/20 (per 29.2.) den Umsatz leicht auf 286 (2018/19:283) Mio. Euro gesteigert. Ein Fünftel davon erzielten die Supermärkte mit regionalen Produkten aus dem jeweiligen Bundesland, hieß es in einer Presseaussendung des Unternehmens am Donnerstag.

Die regionalen – aus dem Bundesland – und lokalen – aus einem Umkreis von rund 30 Kilometern – Produkte trugen im Vorjahr 17 Prozent zum Umsatz bei, die für 2022 avisierten 20 Prozent wurden schon heuer erreicht. Dabei fielen 16 Prozent auf die regionalen und 4 Prozent auf die lokalen Artikel, regional werden rund 1.560 Produkte von 130 Lieferanten angeboten, lokal sind es 4.500 Artikel von 430 Herstellern, wobei diese nur in bestimmten Standorten verfügbar sind. Bio-Produkte machen rund 8 Prozent des Umsatzes aus.

Dem langfristigen Ziel, 100 Franchisepartner bis 2022 zu zählen, kam man einen Schritt näher. Mit 62 – von 125 Standorten – sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 10 neue selbstständige Kaufleute dazugekommen. Alle, die zu Franchisepartnern wurden, hätten ein Umsatzplus von 30 Prozent verzeichnet, hieß es. Das mit Oktober 2019 eingeführte Payback-Programm werde von einem Drittel der Kunden genützt, bald sollen die Punkte auch an der Kassa eingelöst werden können – das habe sich durch die Coronakrise verzögert, sagte Andreas Haider, Geschäftsführer der Unimarkt Gruppe GmbH. Die Mitarbeiter sollen für ihre Leistungen in dieser herausfordernden Zeit eine Vergütung erhalten.

Die Unimarkt Gruppe mit Sitz in Traun, zu der die Unimärkte, Pfeiffer Großhandel und Pfeiffer Logistik gehören, erlöste 2019/20 einen konsolidierten Umsatz von 410 Mio. Euro, in der Vorperiode waren es noch 420 Mio. gewesen. Das EBT wird mit rund 3 Mio. gleich wie im Vorjahr prognostiziert. Mit einer Eigenkapitalquote von fast 40 Prozent sei das Unternehmen „kerngesund“, so Haider. Im vergangenen Jahr wurden 7,8 Mio. Euro investiert. Kommendes Jahr sollen rund 10 Mio. Euro in den Aus- und Umbau der Standorte gesteckt werden.

Pfeiffer Großhandel beliefere aktuell 363 Standorte, der Umsatz sank leicht auf 91 (18/19: 94) Mio. Euro. In ein gemeinsames Logistikprojekt der Unimarktgruppe mit Transgourmet Österreich wurden 10 Mio. Euro investiert. Bis September soll die Ausarbeitung der Teilprojekte abgeschlossen sein. Der Online-Shop wachse weiter im zweistelligen Bereich und erziele den Umsatz einer guten Filiale. Durchschnittlich werde um 100 Euro bestellt.

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