OÖ will diese Woche mit Altersheim-Impfungen fertig werden

In OÖ will man diese Woche die Impfungen in Altersheimen abgeschlossen haben. Dann sollen 43.000 Menschen eine Erstimmunisierung erhalten haben. Wenn keine weiteren Lieferungen kommen, dürfte es im Februar aber nur Zweitimpfungen geben.

Erhält AstraZeneca die Zulassung, könne man im Februar Erstimpfungen an weiteren 25.000 bis 28.000 Personen vornehmen, erwartet LH-Stv. Christine Haberlander (ÖVP), die zweite Dosis soll vorerst sicherheitshalber zurückgelegt werden.

Insgesamt gibt es in Oberösterreich rund 80.000 Über-80-Jährige. Man gehe davon aus, dass man bis Monatsende rund ein Drittel aus diese Altersgruppe geimpft haben werde.

„Wir sind noch ein Stück davon entfernt, in die Masse zu kommen“, bilanzierte Impfkoordinator Franz Schützeneder in einem Pressegespräch am Mittwoch.

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Die Lieferkürzungen bei dem Impfstoffherstellern und die ungewisse Zulassungssituation bei AstraZeneca erschweren die Planungen der Impfungen deutlich. Vom Mix aus Biontech/Pfizer und AstraZeneca hängt wohl auch die Organisation des weiteren Impffahrplans ab: Denn bei Pfizer ist die Handhabung durch die Tiefkühllogistik heikel, bei AstraZeneca, der weniger empfindlich ist und der sich daher auch besser für die Verimpfung bei niedergelassenen Ärzten eigenen würde, ist ungewiss, ob er für ältere Personen zugelassen wird.

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Der Covid-19-Spezialist der Linzer Uni-Klinik, Bernd Lamprecht, rechnet mit einer Zulassung des AstraZeneca-Präparats nur für Unter-65-Jährige, ev. auch nur für Unter-55-Jährige. Das liege aber lediglich an mangelnden Daten, betonte er, die Wirksamkeitsdaten seien „exzellent“.

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