OÖVP als „bewegende Kraft“

99,61 Prozent für NR-Abg. Hammer als Bezirksparteiobmann von Urfahr-Umgebung

LH Thomas Stelzer mit dem neugewählten Team der Bezirks-OÖVP Urfahr-Umgebung, als dessen Obmann NR-Abg. Michael Hammer (7. v. r.) mit 99,61 Prozent bestätigt wurde.
LH Thomas Stelzer mit dem neugewählten Team der Bezirks-OÖVP Urfahr-Umgebung, als dessen Obmann NR-Abg. Michael Hammer (7. v. r.) mit 99,61 Prozent bestätigt wurde. © ÖVP/Willnauer

Mit einem Delegiertenvotum von 99,61 Prozent ist NR-Abg. Michael Hammer am Montagabend beim OÖVP-Bezirksparteitag von Urfahr-Umgebung in Gramastetten in seine zweite „Amtszeit“ als Bezirksparteiobmann gestartet. Doch das war nicht die einzige Wahl, um die es an diesem Abend ging. Denn sowohl OÖVP-Landesparteiobmann LH Thomas Stelzer als auch OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer schworen die mehr als 300 Funktionärinnen und Funktionäre im Gramaphon darauf ein, auch für zwei andere Wahlgänge zu laufen — nämlich für die noch bis 1. April in Gang befindliche Arbeiterkammerwahl und die am 26. Mai anstehende EU-Wahl.

Vorzugsstimmen-Kampf

Das, so LH Stelzer, seien „zwei Wahlgänge, wo wir beweisen können, was die Leute in uns sehen — nämlich eine bewegende Kraft zu sein“. Insbesondere für die EU-Wahl will die OÖVP alle Vorzugsstimmen-Hebel in Bewegung setzen, damit die Oberösterreich-Kandidatin Angela Winzig — sie präsentierte sich am Bezirksparteitag auch den Delegierten — den Einzug ins EU-Parlament schafft. 25.000 Vorzugsstimmen sollen es in Oberösterreich für Winzig werden, denn, so LGF Hattmannsdorfer: „Es kann nicht sein, dass andere Bundesländer im EU-Parlament sind und Oberösterreich nicht“. Die Bundes-ÖVP entscheidet bekanntlich nach Zahl der Vorzugsstimmen über die Mandatsvergabe.

„Vollgas“ möge man aber auch noch im Finale der AK-Wahl geben, so Hattmannsdorfer. Ziel von OÖVP und ÖAAB sei, „dort die Mehrheit der SPÖ zu reduzieren, damit es endlich eine buntere AK gibt“.

Die Themen angehen

Bestens aufgestellt für solche Aufgaben ist die OÖVP in Urfahr-Umgebung jedenfalls, denn immerhin sei man mit fast 13.000 OÖVP-Mitgliedern der „mitgliederstärkste Bezirk“, wie Bezirksparteiobmann und NR-Abg. Hammer betonte. „Wir sind die treibende Kraft in der Region“, so Hammer nicht zuletzt auch unter Verweis darauf, dass es in 25 der 27 Gemeinde einen OÖVP-Bürgermeister gibt. Wobei das für LGF Hattmannsdorfer auch ein Auftrag ist — nämlich im Jahr 2021 auch die Gemeinde Feldkirchen an der Donau und Steyregg zu „erobern“. Gelingen kann das laut Hammer, weil man auch „in Zukunft die Partei sein wird, die die verschiedensten Themen angeht — und das merken die Bürger“.

OÖ als Spitzenregion

Unter anderem auf der Wunschliste: Verbesserungen für die Pendler sowohl im Straßenverkehr als auch im Öffentlichen Verkehr. Wobei sowohl Hammer als auch LH Stelzer positiv unterstrichen, dass derzeit in Linz an drei Donaubrücken gebaut werde. „Wo es um Infrastruktur geht, wird ordentlich investiert“, so der Landeshauptmann, was es aber brauche sei „ein kräftiger Impuls für den ÖV“.

Dass das Land OÖ auch hier etwas weiterbringen kann, ist für Stelzer auch auf den vor zwei Jahren eingeschlagenen neuen Budgetkurs zurückzuführen, das schaffe „Frei- und Spielräume“ dafür, Oberösterreich „zur Spitzenregion weiterzuentwickeln“. Dafür stehe die OÖVP „als starke Nummer 1“.

Dank an Funktionäre

Beim Bezirksparteitag wurde aber nicht nur ein verjüngtes und fast zur Hälfte weiblich besetztes Vorstandsteam rund um Bezirksparteiobmann Hammer und seine Stellvertreter Bürgermeisterin Karin Kampelmüller, NR-Abg. Claudia Plakolm und LAbg. Josef Rathgeb gewählt, vielmehr wurde auch Danke gesagt. Neben zahlreichen Gemeindefunktionären wurden nämlich auch die ehemaligen LH-Stellvertreter Michael Strugl und Christoph Leitl für ihre langjährigen Verdienste um die Bezirks-OÖVP von Urfahr-Umgebung geehrt.

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