OÖVP: Sommer des Miteinanders

Ein Drittel der Menschen sehen durch Corona und globale Krisen Rückgang des Zusammenhalts

OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger und Bürgermeisterin Martina Schlöglmann (Sigharting) stellten gestern die OÖVP-Kampagne „Sommer des Miteinanders“ vor.
OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger und Bürgermeisterin Martina Schlöglmann (Sigharting) stellten am Dienstag die OÖVP-Kampagne „Sommer des Miteinanders“ vor. © OÖVP

Pünktlich zum Sommerbeginn präsentierte am Dienstag die OÖVP aktuelle Stimmungsbilder zum Stand des Zusammenlebens. Die zentralen Ergebnisse der Umfrage: 33 Prozent der Menschen in Oberösterreich empfinden durch Corona und globale Turbulenzen einen Rückgang von Miteinander und Zusammenhalt in ihrer Gemeinde.

Unter diesen Vorzeichen halten 89 Prozent der Menschen „Maßnahmen zur Stärkung des Miteinanders und des Zusammenhalts“ in den Gemeinden und Städten für sehr wichtig (46 Prozent) oder wichtig (43 Prozent).

Vereine, Feuerwehr und Politik sind in den Augen der Bevölkerung die stärksten Triebfedern für Miteinander und Zusammenhalt in Oberösterreich. Dahinter folgen Pfarren und Eltern-Kind-Gruppen.

„Als Oberösterreich-Partei sehen wir es auch als unsere Aufgabe, das Miteinander in der Gesellschaft zu stärken“, erklärt OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger, warum die OÖVP nun den „Sommer des Miteinanders“ ausgerufen hat.

Bürgermeister und alle Ortsparteiobleute der OÖVP sind eingeladen, in diesem Sommer Aktivitäten zu starten, die Gemeinsamkeit, Zusammenhalt und offenen Austausch in den Wohngegenden, Städten und Gemeinden stärken — vom Picknick, über Grill- und Gastgartenabende bis zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten.

„Mörtel gefragt“

Solche Aktionen hat Bürgermeisterin Martina Schlöglmann in Sigharting bereits gestartet. Es sei wie bei einer Mauer, durch Corona habe der Putz gelitten und nun brauche es Mörtel, also gemeinsame Aktionen, damit die Ziegel wieder verbunden werden.

„Man kennt sich ja nur mehr mit Maske“, hofft auch sie auf einen „Sommer des Miteinanders“. „Gerade kleinere Gemeinden leben davon, dass man einander kennt, einander wahrnimmt und einander hilft. Diesen Schatz müssen wir im Sinne der Zukunft und der Stärke unseres Landes bewahren“, so Schlöglmann.

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