Opus: „Opus Magnum“

FB
Youtube Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Zwischen finanziellem Segen und künstlerischem Fluch, in diesem Spannungsbogen bewegt seit 1984 die österreichische Band Opus.

Nämlich zwischen dem weltweiten Mega-Seller und Partykracher „Live is life“ sowie lässigen Rocknummer wie „Gimme Love“, „Faster and faster“ und „When the night comes“ oder traumhaften Balladen wie „Flyin high“ und „Vivian“. Zu Unrecht werden die Mannen um Sänger Herwig Rüdisser und Gitarrist/Hauptsongschreiber Ewald Pfleger oft nur auf ihren Welthit reduziert.

Wie viel mehr sie zu bieten haben, demonstriert die steirische Band mit ihrem aktuellen Werk „Opus Magnum“, das nach 47 Jahren Bandgeschichte den „Abschied von der Rock & Pop-Album-Szene“ darstellt, wie es heißt. Es ist definitiv ein würdiger Schlusspunkt, der genau 40 Jahre nach dem ersten Album „Daydreams“ gesetzt wird.

„Opus Magnum“ bietet noch einmal abwechslungsreichen und eingängigen, teilweise poppigen Rock. Der auch andere Einflüsse, zum Beispiel aus dem Reggae (bei „Make my day“), zulässt. Insgesamt liefern Opus 22 Songs ab, die sie selbst in „Future“ und „History“ unterteilen. Also in elf aktuelle und elf bisher unveröffentlichte, ältere Songs. Sofern es Corona zulässt, wird die Grazer Band sich 2021 auch live von ihren Fans verabschieden.

Unter anderem beim Welser Stadtfest (17. Juli) und im Linzer Brucknerhaus (9. November). Wer die Herren (alle 60 plus) schon mal gesehen hat, der weiß, dass sich das auszahlt.

Hörprobe:

Wie ist Ihre Meinung?