Otto-Mauer-Preis 2017 geht an Deutsche Toni Schmale

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    Die in Wien lebende deutsche Künstlerin Toni Schmale ist die Gewinnerin des Otto-Mauer-Preises 2017. Die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 30. November (19.30 Uhr) in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais in Wien verliehen. Der Preis, der das bisherige Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers unter 40 Jahren auszeichnet, wird heuer zum 37. Mal vergeben.

    „Schmales Werk ist eingebettet in die Geschichte der Skulptur des 20. Jahrhunderts und zeichnet sich durch seine Einzigartigkeit im Kontext gegenwärtiger Skulptur aus“, heißt es in der Jurybegründung. „Es vereint Strenge der Form mit einem feinen Sinn für die Schönheit elementarer Materialien, kühle Rationalität mit leidenschaftlichem Körperbewusstsein. Vor allem zeichnen sich diese Skulpturen durch die Wucht ihrer unverkennbaren Gestalt aus.“

    Unter dem Titel „the good enough mother“ sind Toni Schmales Arbeiten von 10. Dezember bis 30. Jänner 2018 im JesuitenFoyer zu sehen, die Eröffnung findet am 7. Dezember statt. Seit 1981 verleiht der Otto Mauer Fonds der Erzdiözese Wien den Msgr. Otto Mauer Preis für bildende Kunst. Der Fonds wurde von Kardinal Dr. Franz König und dem Erben Msgr. Otto Mauers, Prälat Dr. Karl Strobl, gegründet. Aufgabe der Einrichtung ist es, das besondere Anliegen von Monsignore Otto Mauer, den Dialog zwischen Kirche, Kunst und Wissenschaft lebendig zu halten und weiterzuführen.

    Der seit 1981 vom Otto Mauer Fonds der Erzdiözese Wien verliehene Otto-Mauer-Preis ging bisher an Künstler wie Ralo Mayer (2012), Luisa Kasalicky (2013), Nilbar Güres (2014), Catrin Bolt (2015) und Andreas Fogarasi (2016).