Ozzy Osbourne: Ordinary Man

Es ist noch gar nicht lange her, da erschütterte das falsche Gerücht die Rock-Welt, Ozzy Osbourne habe nicht mehr lange zu leben. Doch wie das so ist bei Totgesagten: Sie leben bekanntlich länger. Jetzt bringt Ozzy ein neues Album auf den Markt.

Der 71-jährige britische Kultrocker, der vor Kurzem seine Parkinson-Erkrankung öffentlich gemacht hat, musste die geplante große (zweite) Abschieds-Tournee schon mehrfach verschieben. Die geplanten Termine in Europa im Herbst sollen aber stattfinden. Wenn alles gut geht, hat er dann auch Songs der Platte „Ordinary Man“ im Live-Gepäck. Es ist das erste Soloalbum des Black-Sabbath-Frontmanns seit „Scream“ vor einem Jahrzehnt, und es erscheint sieben Jahre nach dem letzten Bandalbum „13“.

Diesmal hat Ozzy mit Hochkarätern zusammengearbeitet: Duff McKagan von Guns N’Roses half am Bass aus, Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers am Schlagzeug. Und dann gibt es mit McKagans Bandkollegen Slash, Tom Morello von Rage Against The Machine und Sir Elton John sowie noch ein paar ziemlich bekannte Gastmusiker.

Es wurde ein typisches Ozzy-Album mit ganz viel Kraft, Tempo und Humor. Bleibt zu hoffen, es möge nicht das letzte und der Titel des dritten Songs „Goodbye“ nicht programmatisch sein. Elf Lieder gibt es zu hören. Am 16. November soll er in der Wiener Stadthalle auftreten.

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