Pandemie belastet Dienstleistungssektor in Eurozone stark

Die Beschränkungen in der Corona-Pandemie haben den Dienstleistungssektor zu Jahresbeginn weiter stark belastet.

Der vom Institut IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex fiel im Jänner um einen Punkt auf 45,4 Zähler, wie das Forschungsunternehmen am Mittwoch in London laut einer zweiten Schätzung mitteilte.

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Der Rückgang war jedoch etwas geringer als zunächst ermittelt. In einer ersten Schätzung waren noch 45,0 Punkte festgestellt worden. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Stimmungsindikator liegt damit merklich unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

In Italien stieg der Indikator zwar überraschend an, deutet aber weiter auf einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität hin. In Spanien sank der Indikator hingegen überraschend deutlich. In beiden Ländern wird keine Erstschätzung durchgeführt. In Frankreich wurde der Wert aus der Erstschätzung nach oben revidiert und in Deutschland leicht nach unten. In allen vier großen Volkswirtschaften der Eurozone liegt der Wert unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

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Der Indikator für die Gesamtwirtschaft fiel in der Eurozone um 1,3 Punkte auf 47,8 Punkte. Hier war in der ersten Schätzung noch ein Rückgang auf 47,5 Punkte ermittelt worden. Die Zahlen für die Industrie waren bereits am Montag veröffentlicht worden.

Die Entwicklung in der Industrie und im Dienstleistungssektor bleibt sehr unterschiedlich. Trotz eines Rückgangs liegt der Industrieindikator weiter merklich über der Wachstumsschwelle. Zuletzt waren in vielen Ländern der Eurozone die Beschränkungen für den Dienstleistungssektor verschärft worden.

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