Paniertes, wohin das Auge reicht: Linzer „Liebhaberei“ öffnet im Mai

Neuer Gastrobetrieb am Hauptplatz setzt traditionelle Küche in den Fokus

Von Andreas Huber

Am Linzer Hauptplatz entsteht mit der „Liebhaberei“ gerade ein Gastroladen, der mit größtenteils traditioneller, heimischer Küche frischen Wind ins Zentrum der Innenstadt bringen soll. Im ehemaligen Oberbank-Gebäude, neben dem sich gerade im Bau befindlichen Motel One, erwarten die Besucher auf 400 Quadratmetern bald neben klassischen Schnitzeln und diversen Cordon Bleu-Variationen auch Rindsrouladen, BBQ Spare Ribs, Lachssteaks oder Backhendln.

Für den 35-jährigen Geschäftsführer Wolfgang Kronlachner ist es ein Pilotprojekt, wie er im Gespräch mit dem VOLKSBLATT erzählt: „Ich habe vor zwei Jahren begonnen, an dieser Idee zu arbeiten. Besonders wichtig ist für uns – trotz des Konzepts der Systemgastronomie – das hohe Niveau der Speisen.

Kronlachner sieht sich mit seinem Gastro-Konzept als „gute Ergänzung zum bestehenden Angebot“ in Linz. © Liebhaberei
Kronlachner sieht sich mit seinem Gastro-Konzept als „gute Ergänzung zum bestehenden Angebot“ in Linz. © Liebhaberei

Für unsere Panier haben wir eigens eine Gastronomie-Pfanne entwickelt, damit das Schnitzel knusprig und rasch am Teller ist.“ Regionalität werde dabei groß geschrieben: Das Schweinefleisch für die Schnitzerl bezieht der gebürtige Linzer aus Andorf in OÖ. 5,50 Euro kostet das „Wiener“, ohne Beilagen. „Vernünftig“, meint Kronlachner.

Das Gemüse für das Salatbuffet wird ebenso aus der Region bezogen, die Salate sind hausgemacht. Traditionelle Nachspeisen runden das Angebot ab. 22 Mitarbeiter sorgen dafür, dass zum Probebetrieb alles klappt: Geht alles nach Plan, soll dieser am 6. Mai starten.

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