Passagierflugzeug im Süden Pakistans abgestürzt – 34 Tote

Ein Flugzeug mit rund 100 Passagieren an Bord ist im Süden Pakistans abgestürzt, mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Es gibt zumindest drei Überlebende. Die Passagiermaschine sei in der Nähe der Stadt Karachi (Karatschi) wenige Minuten vor der Landung in einem Wohngebiet zu Boden gegangen, teilte die Luftfahrtbehörde des Landes am Freitag mit.

Die Rettungsarbeiten dauerten nach dem Absturz in der Nähe des Flughafens in Karachi (Karatschi) an und gestalteten sich schwierig. Kurz vor dem Absturz habe der Pilot dem Tower technische Probleme der Maschine berichtet, sagte PIA-Chef Arshad Malik. Funksprüche deuteten auf ein Versagen eines Triebwerks der Maschine hin. Augenzeugen berichteten lokalen Fernsehsendern, dass sie das Flugzeug um den Flughafen kreisen sahen, bevor es in dem Wohngebiet abstürzte.

Verletzte wurden aus den Trümmern eingestürzter Gebäude herausgezogen. Die Armee teilte mit, spezielle Einsatzkräfte hätten die Absturzstelle erreicht, um die zivilen Behörden zu unterstützen. Nach Bildern des lokalen TV-Senders Geo schien es sich um ein dicht besiedeltes Gebiet zu handeln.

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Der von Pakistan International Airline betriebene Airbus war auf dem Weg von der östlichen Stadt Lahore nach Karatschi, sagte der Sprecher der Fluggesellschaft Mohamed Abdullah. 99 Passagiere und acht Crewmitglieder seien an Bord der Maschine der Pakistan International Airlines (PIA) gewesen. Sie kam den Angaben zufolge aus Lahore, der zweitgrößten Stadt des Landes.


Nur wenige Tage zuvor hatten die pakistanischen Behörden entschieden, den Flugverkehr im Inland wieder aufzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie sind internationale Flüge in das südasiatische Land noch bis Ende des Monats ausgesetzt. Wegen des bevorstehenden Festes Eid al-Fitr zum Ende des Ramadan reisen derzeit viele Menschen in dem Land in ihre Heimatorte.

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