Pech, Flaute, aber Vorentscheidung

Der Klassenerhalt ist für SV Ried nach 0:0 in St. Pölten zum Greifen nah

Julian Wießmeier (l.) und die SV Ried erkämpften einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.
Julian Wießmeier (l.) und die SV Ried erkämpften einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. © APA/Oczeret

Als erster Ried-Trainer überhaupt blieb Andreas Heraf in seinen ersten sechs Spielen ungeschlagen.

Drei Tage nach dem 2:1 holten die Innviertler im Retourmatch bei Schlusslicht St. Pölten ein 0:0 und liegen weiter acht Punkte vor dem SKN — der Klassenerhalt ist zum Greifen nah. „Wir schauen auf die Gesamtsituation, da ist es sicher ein gewonnener Punkt“, war Heraf zufrieden.

Obwohl in Hälfte eins mehr drinnen war. Nach einem Stoß von Brandon Sevania kam Marco Grüll im Sechzehner zu Fall und hätte einen Elfmeter bekommen können (10.).

Definitiv um eine Fehlentscheidung handelte es sich fünf Minuten vor der Pause, als sein Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt wurde. „Ich weiß nicht, wie man das nicht sehen kann“, ärgerte sich Grüll.

Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Rieder gut, ließen bis auf eine Chance von Taylor Booth nach Lackner-Fehler (67.) nichts zu. In der Offensive herrschte jedoch totale Flaute, keine einzige Chance sprang mehr heraus.

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Dennoch ballte Coach Heraf die Faust — im Gegensatz zu Gegenüber Georg Zellhofer, der auch im vierten und letzten Match als SKN-Trainer sieglos blieb. „Es war erstmals so, dass auch die Nerven ein bisschen mitgespielt haben. Wir haben in Hälfte zwei versucht, den Punkt mitzunehmen“, so Heraf.

Von Christoph Gaigg

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