Pegel an den oö. Flüssen sinken wieder, die Dämme haben gehalten

Schutzbauten konnten größere Überflutungen verhindern

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Die Hochwasserlage in Oberösterreich hat sich am Mittwoch entspannt. Bei den Pegelständen wurde eine fallende Tendenz verzeichnet. Die aufgestellten Dämme wurden nicht überflutet, allerdings trat stellenweise Wasser über die Ufer — in Schärding waren etwa 21 Gebäude betroffen.

Es konnte aber verhindert werden, dass Wasser in Wohnbereiche eindrang. Für die Feuerwehr verlief die Nacht in der Barockstadt eher ruhig. Der höchste Pegelstand des Inn in Schärding war um 0.45 Uhr mit einem Wert von 729 Zentimetern erreicht.

Die Salzach in Ach im Bezirk Braunau war am Mittwoch bereits stark fallend. Da auch sämtliche Zubringer zu den beiden Flüssen eine sinkende Wasserführung aufwiesen, war mit weiterhin fallenden Pegelständen zu rechnen.

200 Einsätze für Wehren

Den Feuerwehren im Bundesland hat der andauernde starke Regen der vergangenen Tage jede Menge Arbeit beschert: 252 Wehren standen seit Samstag mit rund 3800 Kräften bei mehr als 200 Einsätzen vor Ort, um die Folgen der Überflutungen zu beseitigen, Hochwasser-Schutzmaßnahmen zu treffen und um Brände zu löschen, meldete am Mittwoch das Landesfeuerwehrkommando. Schwerpunkte waren dabei das Inn- und das Hausruckviertel sowie die Regionen um Grein und Steyr/ Steyr-Land. So etwa wurden in Schärding, Grein, Saxen, Langenstein, Ostermiething und Obernberg mobilen Schutzelemente aufgebaut.

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