Pene Pati

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Seit dem Sieg beim Wettbewerb Operalia 2014, 2015 ist der rasante Aufstieg des samoanischen Tenors Pene Pati nicht mehr aufzuhalten. In eine vielversprechende Zukunft führt ihn nicht nur seine Stimme, die das Debüt-Album verrät, sondern vielmehr der gut eingesetzte, fachrichtig gewählte Einsatz von unbegrenztem Umfang.

Ist es der „Rigoletto“-Herzog, den Pene Pati fulminant hören lässt oder der im edlen Belcanto-Stil behandelte Donizetti mit der Arie aus L“Elisir d´amore“, Meyerbeers „Die Hugenotten“ bis Rossinis Koloraturperlen: Alle erstrahlen im wunderbaren Glanz sowohl in zarter Klangschönheit als auch kraftvoll in leuchtenden Höhen.

Die extremen Lagen gelingen ihm mühelos, die Oktave vom unteren zum hohen D wird stets behutsam achtend auf die Farben der Dynamik geführt. Im französischen Fach ist der Sänger ebenso sattelfest.

Vielleicht sind hier sein Timbre und Sprachgefühl noch ausdrucksstärker. Sein Romeo aus Gounods „Romeo et Juliette“ enthält keine schmachtenden Liebesseufzer und wirkt allein durch die Natürlichkeit eines unglücklichen Geliebten.

Wo Pene Pati vielleicht noch etwas dazugewinnen könnte, wäre die feine Linienzeichnung in der sonst makellos gehandhabten Phrasierung. Seine Begleiter kommen aus Bordeaux (Choeur del Opéra, Orchestre National Aquitaine), am Pult der Franzose Emmanuel Villaume.

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