Pflügl: „Das größte Rennen meiner Karriere“

Rückblick: Als beim Linz-Marathon Pflügl große Stunde schlug

Große Emotionen: Christian Pflügl nach seinem zweiten Platz beim Linz-Marathon 2010 mit seiner Frau Andrea.
Große Emotionen: Christian Pflügl nach seinem zweiten Platz beim Linz-Marathon 2010 mit seiner Frau Andrea. © APA/Rubra

Da der geplante Rückblick auf den 19. Oberbank Linz Donau Marathon aus bekannten Gründen nicht möglich ist, dreht das VOLKSBLATT das Rad zurück.

Am 11. April 2010 verewigte sich Christan Pflügl in den Geschichtsbüchern von Oberösterreichs größter Laufveranstaltung. „Das war das größte und schönste Rennen meiner Karriere“, erinnert sich der 41-Jährige im VOLSKBLATT-Gespräch gern an diese 42,195 Kilometer.

Im Ziel vergoss er Freudentränen, die Zeit von 2:16:58 Stunden bedeuteten Platz zwei und das EM-Limit. Bis heute hält Pflügl die beste Marathon-Platzierung eines Österreichers in Linz.

Die Temperaturen von nur drei, vier Grad, dazu teilweise Schneeregen — neben der Topform spielten Pflügl damals die Bedingungen in die Karten. „Das kalte Wetter war mir immer das liebste“, schmunzelt der Oberösterreicher. Am Ende verlieh ihm ein Funkspruch, dass er bereits Dritter sei, sowie das Publikum Flügel. „Einfach phänomenal.“

Die Kehrseite bekam Pfügl übrigens zwei Jahre später präsentiert. Wieder Tränen im Ziel am Hauptplatz — diesmal aus Enttäuschung. Von einer Schambeinentzündung gehandicapt verpasste er unter starken Schmerzen das Olympia-Limit. „Auch das hat mich geprägt.“

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