Philipp Kerr: Kalter Frieden

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1956, französischen Riviera. Ein berühmter Schriftsteller wird erpresst und wendet sich an einen Privatdetektiv, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Damit beginnt für Philip Kerrs Serienhelden Bernie Gunther in „Kalter Frieden“ ein Auftrag voller Wendungen. Im elften Buch lebt Gunther unter falschem Namen als Concierge eines Hotels an der französischen Riviera, als ihn eine überraschende Anfrage aus seiner Routine herausreißt. Eine attraktive Dame bittet ihn, ihr das Bridgespielen beizubringen. Sie soll ein Buch über den Schriftsteller Somerset Maugham schreiben, der im Nachbarort eine Villa bewohnt und leidenschaftlicher Bridgespieler sein soll. So will sie Kontakt zu ihm aufnehmen. Das Schicksal kommt Gunther zu Hilfe, denn Maugham selbst bittet ihn um einen Besuch und um Hilfe. Der Achtzigjährige wird wegen eines kompromittierenden Fotos erpresst, der Erpresser selbst hat Gunther als Boten bei der Geldübergabe vorgeschlagen. Der ist wiederum ein alter Bekannter Gunthers aus der Nazizeit… Für Kerr die Gelegenheit, in Rückblenden die Niederträchtigkeit des Mannes darzustellen. Gunther klärt die Erpressung auf und löst nebenher noch einen Mordfall. Autor Philip Kerr starb am 23. März im Alter von 62 Jahren. Damit ist das Ende der Romanserie aber noch nicht erreicht. Zwei Folgen der Reihe sind noch nicht auf Deutsch erschienen. AK1956, französischen Riviera. Ein berühmter Schriftsteller wird erpresst und wendet sich an einen Privatdetektiv, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Damit beginnt für Philip Kerrs Serienhelden Bernie Gunther in „Kalter Frieden“ ein Auftrag voller Wendungen. Im elften Buch lebt Gunther unter falschem Namen als Concierge eines Hotels an der französischen Riviera, als ihn eine überraschende Anfrage aus seiner Routine herausreißt. Eine attraktive Dame bittet ihn, ihr das Bridgespielen beizubringen. Sie soll ein Buch über den Schriftsteller Somerset Maugham schreiben, der im Nachbarort eine Villa bewohnt und leidenschaftlicher Bridgespieler sein soll. So will sie Kontakt zu ihm aufnehmen. Das Schicksal kommt Gunther zu Hilfe, denn Maugham selbst bittet ihn um einen Besuch und um Hilfe. Der Achtzigjährige wird wegen eines kompromittierenden Fotos erpresst, der Erpresser selbst hat Gunther als Boten bei der Geldübergabe vorgeschlagen. Der ist wiederum ein alter Bekannter Gunthers aus der Nazizeit… Für Kerr die Gelegenheit, in Rückblenden die Niederträchtigkeit des Mannes darzustellen. Gunther klärt die Erpressung auf und löst nebenher noch einen Mordfall. Autor Philip Kerr starb am 23. März im Alter von 62 Jahren. Damit ist das Ende der Romanserie aber noch nicht erreicht. Zwei Folgen der Reihe sind noch nicht auf Deutsch erschienen.

AK

Philip Kerr: Kalter Frieden. Wunderlich Verlag, 396 S., 23,40 Euro