Pöttinger darf neues Werk in St. Georgen bei Grieskirchen bauen

Landesverwaltungsgericht wies Anrainerbeschwerden ab

Landmaschinenspezialist Pöttinger investiert 25 Mio. Euro in das neue Montagewerk in St. Georgen.
Landmaschinenspezialist Pöttinger investiert 25 Mio. Euro in das neue Montagewerk in St. Georgen. © Pöttinger

Endgültig grünes Licht gab es nun für den Bau des neuen Montagewerks vom Landmaschinenspezialisten Pöttinger in St. Georgen bei Grieskirchen.

Wie das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich am Freitag bekannt gab, wurden Nachbarbeschwerden gegen das Vorhaben als unbegründet abgewiesen.

Baubeginn Frühjahr

Damit soll nun im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden, bestätigte man am Freitag bei Pöttinger gegenüber dem VOLKSBLATT.

In der ersten Bauetappe soll eine Halle mit 6300 Quadratmeter Fläche errichtet werden, die flexibel ausdehnbar sein soll. In der neuen Halle sollen künftig die Rundballenpressen und Großschwader montiert werden. Die derzeit ausgelagerte Produktion in einer Miethalle wird damit 2021 Geschichte sein. Es ist ein Großinvestment, das das Unternehmen damit in Oberösterreich umsetzt: 25 Millionen Euro nimmt Pöttinger für den Bau in die Hand. Im neuen Werk sollen 60 Mitarbeiter beschäftigt werden.

„Mit unserem neuen Werk setzen wir auf hohe Qualität made in Austria. Mit den besten MitarbeiterInnen und unserem hohen Qualitätsanspruch wollen wir in einem nachhaltigen Werk und attraktiven Arbeitsplätzen die Wertschöpfung in der Region steigern und das Wachstum des Unternehmens solide begleiten“, hatte Gregor Dietachmayr, der Sprecher der Geschäftsführung, bereits vergangenes Jahr das Projekt angepriesen.

Von Christoph Steiner

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