Meinung

von Roland Korntner

Polarisierung

Kommentar zum neuen LASK-Trainer.

Didi Kühbauer und der LASK, kann das gut gehen? Es war auf jeden Fall ein Knalleffekt, für den der schwächelnde Fußball-Bundesligist mit dieser Trainerbestellung sorgte.

Nur zu präsent ist die Rivalität, die zwischen LASK und dem SK Rapid seit einigen Jahren herrscht und die auch Kühbauer oftmals bediente. Siege gegen die Athletiker, so schien es, kostete er besonders leidenschaftlich, um nicht schadenfroh zu sagen, aus. Und mit Ex-Vizepräsident Jürgen Werner pflegte er eine besondere „Feindschaft“.

Unvergessen die provokante Jubelgeste in Richtung des damaligen Masterminds der Linzer. Dass sich Kühbauer durch sein Verhalten kaum Fans unter den LASK-Anhängern geschaffen hat, liegt auf der Hand. Spannend wird auch zu beobachten, wie die beiden Alphatiere Kühbauer und Präsident Siegmund Gruber harmonieren.

Kühbauer ist jedenfalls generell ein Mann, egal ob früher als Spieler oder jetzt als Trainer, der für klare Aussagen sorgt und damit auch polarisiert. Stellt sich der Erfolg ein und bringt „Don Didi“ den LASK wieder auf Vordermann, dann wird er auch die Fans auf seine Seite ziehen.

Denn klar ist: Kühbauer steht für 100 Prozent, für Vollgas. Und nur zur Erinnerung: Auch Oliver Glasner ist von etlichen LASK-Fans ob seiner Ried-Vergangenheit zunächst äußert kritisch und skeptisch empfangen worden.

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