EU zeigt Plan zur Gleichstellung

Die Europäische Kommission hat gestern vor dem Internationalen Frauentag am kommenden Sonntag ihre Strategie für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Europa vorgestellt. Bei dem Thema sei man zwar weltweit führend, dennoch gebe es nach wie vor geschlechtsbezogene Gewalt und Stereotypen.

So habe jede dritte Frau in Europa körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren. 55 Prozent seien sexuell belästigt worden. Obwohl mehr Frauen ein Hochschulstudium absolvieren, verdienen sie im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer.

Die EU-Strategie legt Maßnahmen für die kommenden fünf Jahre fest. Dazu zählen: Beendigung von geschlechtsbezogener Gewalt und Geschlechterstereotypen, Gewährleistung der gleichen Teilhabe und der gleichen Chancen am Arbeitsmarkt, einschließlich des gleichen Entgelts, und Verwirklichung einer ausgewogenen Vertretung in Entscheidungspositionen und Politik.

Angelika Winzig, ÖVP-Delegationsleiterin im EU-Parlament, betonte, dass es noch „viel Aufhobedarf“ geben. Die Vorsitzende des Ausschusses für Frauenrechte und Gleichstellung im EU-Parlament, Evelyn Regner (SPÖ), begrüßte die EU-Vorhaben und forderte gesetzliche Quoten.

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