100 Millionen Euro für Behinderte

Einheitliches System der Persönlichen Assistenz in allen Ländern geplant

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Die Persönliche Assistenz (PA) für Menschen mit Behinderung in der Freizeit, aber auch im Beruf, ist derzeit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich – das soll sich jetzt ändern.

In den Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg startet im Frühjahr ein entsprechendes Pilotprojekt, sagten am Dienstag Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) und ÖVP-Klubobmann August Wöginger.

Die anderen Bundesländer sollen in den nächsten Jahren ebenfalls ins Boot geholt werden. Insgesamt investiert der Bund in den kommenden zwei Jahren 100 Mio. Euro in den gesamten Bereich der PA.

Angebot zu kompliziert

Die Unterstützung sei „essenziell, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können“, erklärte Rauch. Die Angebote seien bisher aber sehr verschieden gewesen, das System sei relativ kompliziert.

Der Bund ist derzeit für die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz zuständig, die rund 600 Personen in Anspruch nehmen, die Länder für jene in der Freizeit, die über 2000 Menschen in Anspruch nehmen. Und auch unter den Bundesländern gibt es wieder unterschiedliche Regelungen.

Im Frühjahr startet deshalb das Pilotprojekt, bei dem die Zusammenführung der PA in Freizeit und Beruf erprobt wird. Zeitgleich soll ein Evaluierungsprozess laufen.

Der Bund habe die Rahmenbedingungen geschaffen, jetzt liege es an den Bundesländern, das auch anzunehmen, erklärte ÖVP-Klubobmann August Wöginger.

Sehr erfreut zeigte sich auch Klaus Widl, Präsident des Österreichischen Behindertenrates, der in die Erarbeitung der neuen Kriterien eingebunden war.

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