Digitale Grundbildung wird schon an den Volksschulen trainiert

Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander beim Lokalaugenschein in der Volksschule Hagenberg.
Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander beim Lokalaugenschein in der Volksschule Hagenberg. © Land OÖ/Margot Haag

Algorithmisches Denken ist die Grundlage des Verstehens und Lösens vielschichtiger Problemstellungen aus Schule und Alltag. Um Kinder an das Digitale heranzuführen, ist ein langsames Herantasten notwendig. Damit dies an den Volksschulen besser funktioniert, gibt es den „Digi.Case“. Dabei handelt es sich um ein Medienpaket (Koffer), das analoges und digitales Material für den Unterricht in der Primarstufe bietet. Er enthält

Aufgaben zu Digitalisierung sowie informatischem und logischem Denken. Das Projekt unterstützt Lehrkräfte bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen. Das Pilotprojekt wurde im Herbst 2022 an 100 ausgewählten Schulen in ganz Österreich gestartet und wird seit Herbst österreichweit ausgerollt. Parallel dazu bieten Pädagogische Hochschulen den Kurs „Denken lernen, Probleme lösen mit dem digi.case“ als Massive Open Online Course (MOOC) an, gefolgt von Präsenzschulungen.

Dass es funktioniert, davon konnte sich Bildungsreferentin LH Stv. Christine Haberlanderlander Montagvormittag in der Volksschule Hagenberg überzeugen: „Der digi.case ist ein wegweisendes Projekt, das unsere

Kinder behutsam an die digitale Welt heranführt und ihnen wichtige Fähigkeiten für die Zukunft vermittelt.“ Für Schulleiterin Martina Ketterer-Hager ist klar: „Durch die Nutzung des ,Digi.Case´werden analoge und digitale Materialien miteinander verbunden.“ Und auch für den Bürgermeister von Hagenberg, David Bergsmann, ist der „Digi.-Case“ ist ein wichtiger Bestandteil einer zeitgemäßen Bildung, die „die Grundlagen für digitale Kompetenzen legt und unsere Kinder erfolgreich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet“.

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