Investition in Zukunft der Regionen

LH Stelzer will im Hausruckviertel Arbeitsplätze in der Breite schaffen

Landeshauptmann Thomas Stelzer mit Fronius-CEO Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß beim Betriebsbesuch bei Fronius International am Standort Thalheim — im Vordergrund Tour-Guide Claudia Schneider.
Landeshauptmann Thomas Stelzer mit Fronius-CEO Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß beim Betriebsbesuch bei Fronius International am Standort Thalheim — im Vordergrund Tour-Guide Claudia Schneider. © OÖVP/Mayr

„Zu einem erfolgreichen Standort gehören viele Aspekte — allen voran Arbeit, Gesundheit und Infrastruktur.“ Das Resümee von Landeshauptmann Thomas Stelzer nach seinem Besuch im Hausruckviertel mit Schwerpunkt „Arbeit und Standort“ ist durchaus positiv.

„Die große Stärke von Oberösterreich ist, dass wir viele Vorteile gegenüber anderen Regionen haben und im Hausruckviertel zeigt sich besonders, dass wir Beschäftigte in der Breite haben“, so Stelzer, der darauf hinweist, dass Oberösterreich als Lehrlingsland Nummer eins viel für die Bildung mobilisiert. Aber auch die Infrastruktur komme nicht zu kurz, so werde viel Geld in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs gesteckt, „allein in die Schiene werden in OÖ 600 Millionen Euro investiert“, so Stelzer.

Für den Breitbandausbau allein im Hausruckviertel stünden 93 Millionen Euro zur Verfügung, zusätzlich seien dafür auch Bundesmittel ins Land OÖ geholt worden. Als besonders wichtigen Punkt nennt Stelzer die Pflege, die in den kommenden Jahren eine enorme Herausforderung darstelle, die es zu bewältigen gilt. Trotz aller notwendigen Investitionen hält Stelzer an seinem „Chancen statt Schulden“-Kurs fest, der „uns dabei hilft, das Kapital aufzubauen, um den Pakt für Arbeit und Qualifizierung umsetzen zu können“.

Breitband und Jobs in die Region bringen

Für die OÖVP-Bezirkschefs im Hausruckviertel ist vor allem das Thema Arbeitsplätze ein wesentliches. „Wir müssen nicht nur den Breitbandausbau, sondern auch Jobs in die Regionen bringen“, sind sich LAbg. Jürgen Höckner (Eferding), LAbg. Peter Oberlehner (Grieskirchen), NR-Abg. Klaus Lindinger (Wels-Land) und LAbg. Peter Csar (Wels-Stadt) einig.

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„Im Bezirk Wels-Land stellt die ÖVP 18 von 24 Bürgermeistern — und dass es künftig ein Ministerium für die Agenden Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gibt, zeigt die Wertschätzung von Bundesseite für den ländlichen Raum“, freut sich Lindinger und Csar betont, dass „im Zentralraum Wels zuletzt 21,7 Millionen Euro von den OÖ. Fondskrankenanstalten investiert wurden, wovon vor allem das Klinikum Wels/Grieskirchen und alle Welser profitieren“.

Der Bezirk Grieskirchen gehört mit vielen familiengeführten Klein- und Mittelbetrieben bei den Arbeitsmarktdaten zu den Besten, so Oberlehner: „Damit das so bleibt, muss man die Arbeitsplätze in die Regionen bringen.“ In Eferding stehe laut Höckner der Ausbau einer modernen Infrastruktur im Vordergrund, das „sind neben dem Breitbandausbau und der Fertigstellung der Umfahrung Eferding auch die Attraktivierung der Öffi-Angebote wie etwa unsere LILO, immerhin haben wir im Bezirk 60 Prozent Auspendler“.

Von Harald Engelsberger

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