Langjährige GÖD-Frauenvorsitzende Gubitzer gestorben

Bei den Beamtenverhandlungen 2010: GÖD-Chef Fritz Neugebauer und seine Stellvertreterin Christine Gubitzer.
Bei den Beamtenverhandlungen 2010: GÖD-Chef Fritz Neugebauer und seine Stellvertreterin Christine Gubitzer. © APA/Pessenlehner

Die Christgewerkschafterin Christine Gubitzer ist am Wochenende im Alter von 77 Jahren in Wien verstorben. Gubitzer wurde 1995 Bundesfrauenvorsitzende der Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (FCG) und hatte von da an führende Aufgaben als stellvertretende Vorsitzende beim FCG, beim Gewerkschaftsbund ÖGB und in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) übernommen.

Anlässlich ihres Todes würdigten Wegbegleiter ihren „unermüdlichen Einsatz für die Rechte der Frauen“. Auf ihren Einsatz gehe zurück, dass der Bereich Frauen dauerhaft in der Geschäftsordnung der GÖD verankert wurde, ehrte GÖD-Vorsitzender Eckehard Quin die Verstorbene in einer Aussendung: „Ihr Einsatz für Gerechtigkeit wird unvergessen bleiben“.

Betroffen von Gubitzers Ableben zeigte sich auch Korinna Schumann, Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende im ÖGB. Gubitzer habe „immer lösungsorientiert und sozialpartnerschaftlich agiert, die Anliegen der Frauen waren bei ihr in guten Händen.“

In der FCG würdigten Vorsitzende Romana Deckenbacher und Bundesfrauenvorsitzende Ursula Hafner Gubitzer, die vor ihrer Gewerkschaftskarriere Schuldirektorin und Gemeinderätin in Krems war, in einer Aussendung als Vorkämpferin. „Ihre klare Stimme für soziale Gerechtigkeit wird uns fehlen“, so Hafner.

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