Miniroboter ziehen in Steyrer Pflichtschulen ein

Schüler der Steyrer Volksschule und Mittelschule Punzerstraße haben die Ozobots bereits getestet.
Schüler der Steyrer Volksschule und Mittelschule Punzerstraße haben die Ozobots bereits getestet. © Stadt Steyr

Nur 2,5 Zentimeter groß sind die kleinen Roboter namens Ozobot, die die Experimentierfreude von Kindern fördern und ihr Interesse für den Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) schon in jungen Jahren wecken sollen.

Die Stadt Steyr hat für jede der 16 Steyrer Pflichtschulen zwei Zwölfersets dieser kleinen Roboter angekauft, die nach Meinung von Experten für den pädagogischen Einsatz besonders geeignet sind.

„Mit dem Ozobots Pilotprojekt betreten wir tatsächlich Neuland. Erstmals wird in Österreich in einer ganzen Stadt in allen Pflichtschulen und Schulstufen gleichzeitig ein neuartiges digitales Lerninstrument eingesetzt“, erklärt Sok-Kheng Taing, Mitbegründerin der Technomlogieschmiede Dynatrace. Das Unternehmen hat gemeinsam mit Wissenschaftern der JKU das Projekt zwei Jahre vorbereitet.

„Schon jetzt sind wir sehr gespannt auf die Ergebnisse der geplanten Langzeitforschung, in der auch Kinder und Jugendliche im Sinne von Citizen Science mitwirken sollen“, so Barbara Sabitzer, Leiterin des JKU COOL Labs.

Etwa, ob in den Schulen durch den frühen und fächerübergreifenden Einsatz der Ozobots das Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Fächern steigt. Die Schulungen der Pädagogen aller Steyrer Pflichtschulen starten im März, ab April können die kleinen Roboter im Unterricht eingesetzt werden.

„Codes verstehen und programmieren können wird immer wichtiger. Deshalb braucht es auch an den Schulen neue Ausbildungskonzepte für diesen Bereich“, erklärt Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ), warum Steyr das Projekt nun umsetzt.

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