NEOS starten Prozess zur Kandidaten-Suche für EU-Wahl 2024

NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos © APA/BARBARA GINDL

Die NEOS starten nächste Woche den Prozess zur Erstellung der Liste für die EU-Wahl am 9. Juni 2024. Ab Dienstag (5. Dezember) kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger um einen Platz auf der pinken Liste bewerben, sagte NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos am Donnerstag. Die öffentliche Vorwahl findet von 15. bis 24. Jänner statt. Danach fixiert der Erweiterte Vorstand am 25. Jänner die Liste, am 27. Jänner wird bei einer Mitgliederversammlung in Vorarlberg final abgestimmt.

Die Europäische Union sei derzeit eine „Baustelle“, und es gelte, sie besser zu machen, sagte Hoyos bei einer Pressekonferenz in der neuen „Neosphäre“ am Wiener Heumarkt. Das Ziel der NEOS habe immer gelautet, die EU in Richtung „Vereinigte Staaten von Europa“ zu entwickeln, dieses Ziel gelte weiterhin. Man müsse nicht nur in die Ukraine schauen, um zu erkennen, dass die wesentlichen Grundlagen für die Zukunft aktuell „gefährdeter sind denn je“, sprach Hoyos die Grundfreiheiten, Demokratie und Sicherheit in Europa an.

Keinerlei Verständnis zeigte er etwa für die FPÖ, die „Mehr Österreich“ fordere. „Wer angesichts der multiplen Krisen glaubt, man kann sich in Österreich einbunkern, der ist wirklich am falschen Weg.“ Die Krisen werde man nur gemeinsam lösen können – „es braucht mehr, ein intensiveres Gemeinsam“. Die NEOS seien die einzige Partei, die dies fordere.

„Dazu braucht es auch Menschen, die glühende Europäer sind“, sagte Hoyos zum Start ins „Superwahljahr“ 2024. „Wir laden daher heute alle Bürgerinnen und Bürger ein, mitzumachen, zu kandidieren, ihren Beitrag zu leisten, und an unseren offenen Vorwahlen teilzunehmen“, verwies er auf das pinke Motto „Ohne dich wird sich nichts ändern“.

Die Bewerbungsfrist geht von 5. Dezember bis 20. Dezember, danach startet im Vorfeld der Vorwahl ein Online-Dialog, auch zwei öffentliche Hearings sind geplant (13. Jänner in Wien und 18. Jänner in Salzburg).

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Bewerben kann man sich sowohl für die Spitzenkandidatur wie auch für alle weiteren Plätze. Zu Fragen nach allfälligen Kandidaten verwies Hoyos auf den Vorwahlprozess. Wahlziel sei eine Verdoppelung des derzeit einen Sitzes im EU-Parlament auf zwei Mandate – laut Hoyos ein „durchaus ambitioniertes“ Ziel, „aber machbar“.

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