Polizei hob bei München Falschgelddruckerei aus

Die deutsche Polizei hat im Landkreis Freising bei München einen Geldfälscher festgenommen. Bei Durchsuchungen in mehreren Objekten des 24-Jährigen seien Falschgeld im Nennwert von insgesamt 145.000 Euro und verschiedene Materialien beschlagnahmt worden, teilte das bayerische Landeskriminalamt am Mittwoch mit. Es handle sich um einen deutschlandweit bisher einmaligen Fall der Tatausführung.

Der Tatverdächtige soll seit Anfang des Jahres im Internet Falschgeld, sogenannte Prop-Copy-Banknoten, gekauft und dann weiterverkauft haben. Diese gefälschten Banknoten haben in der Regel keine oder nur unzureichende Sicherheitsmerkmale und trugen auch den Aufdruck „Prop Copy“ oder „Copy“.

Neben dem Weiterverkauf dieser gefälschten Banknoten sei der Mann mittlerweile selbst in die Herstellung von Fälschungen eingestiegen, berichteten die Ermittler. Es seien diverse Materialien und Drucker beschlagnahmt worden.

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