Power für Kanada aus Oberösterreich

Heimische Delegation besuchte BRP-Werk im kanadischen Montreal Am Donnerstag beginnt Treffen der Powerregionen in Quebéc

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Landesrätin Christine Haberlander machte im Showroom von BRP in Montreal den Praxistest.
Landesrätin Christine Haberlander machte im Showroom von BRP in Montreal den Praxistest. © Land OÖ/Stinglmayr

Von Oliver Koch aus Montreal

Vor dem am Donnerstag beginnenden Treffen der Powerregionen in der kanadischen Stadt Quebéc führte der erste Weg von Landesrätin Christine Haberlander in den Showroom von BRP in Montreal. Die Motoren für die Offroad-Vehikel kommen dabei aus Oberösterreich – sie laufen bei BRP Rotax in Gunskirchen vom Band. Der Standort Oberösterreich genießt dabei laut Magali Valence, zuständig für externe Kommunikation bei BRP, ein hohes Ansehen innerhalb des kanadischen Konzerns. Das Freihandelsabkommen CETA zwischen Kanada und der EU sieht Valence positiv: „Es ist ein wichtiges und gutes Abkommen und wir als international agierendes Unternehmen plädieren für offene Märkte“.

BRP auf Wachstumskurs

BRP fährt zudem einen ambitionierten Wachstumskurs. Von 4,5 Milliarden kanadischen Dollar (3 Milliarden Euro) Umsatz im Vorjahr will man bis 2020 diesen auf sechs Milliarden kanadische Dollar (vier Milliarden Euro) steigern. Und auch der Einstieg in die E-Mobilität bei den Offroadgefährten wird laut Valence „sicherlich passieren“. Dabei sei es gut möglich, dass auch die E-Motoren in Gunskirchen gefertigt werden.

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Der Autor nimmt auf Einladung des Landes an der Pressereise teil.