De Marchi gewann längste Vuelta-Etappe, Preidler gab auf

Der Italiener Alessandro De Marchi hat die längste Etappe der 73. Spanien-Radrundfahrt für sich entschieden. Der 32-jährige BMC-Profi setzte sich am Mittwoch nach 207,8 km in Luintra aus einer Fluchtgruppe letztlich solo vor Jhonatan Restrepo (COL/+28 Sek.) und Franco Pellizotti (ITA/+59) durch. Simon Yates (GBR) verteidigte das Rote Trikot und liegt eine Sekunde vor Alejandro Valverde (ESP).

Für De Marchi war es der dritte Tagessieg bei der Vuelta nach 2014 und 2015. Gut 4,5 km vor dem Ziel ließ der Italiener seinen letzten – von ehemals 18 – Fluchtgefährten stehen. Im Gesamtklassement gab es auf der hügeligen Etappe erwartungsgemäß keine Verschiebungen. Die Anwärter auf den Gesamtsieg kamen geschlossen mit rund zwei Minuten Verspätung im Ziel an. Bester Österreicher wurde Bahrain-Fahrer Hermann Pernsteiner als 32. mit 2:40 Verspätung.

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Für seinen Landsmann Georg Preidler ist die Vuelta hingegen zu Ende. Der Steirer musste bei seiner insgesamt achten Grand-Tour wegen Zahnschmerzen erstmals aufgeben. Er werde sich nach seiner Rückkehr nach Österreich einem Eingriff an den Weisheitszähnen unterziehen, um sich dann auf die Heim-WM-Vorbereitung zu konzentrieren, teilte sein Team Groupama mit. Preidler steht im Voraufgebot für die Titelkämpfe von 22. bis 30. September in Innsbruck, wo er sowohl im Straßenrennen, als auch im Zeitfahren Kandidat für einen Einsatz ist.