Preisverleihung des 75. Filmfestivals Venedig ohne Favoriten

Bei den 75. Filmfestspielen von Venedig werden am Samstagabend die Preise verliehen. Wer mit dem Goldenen Löwen nach Haus gehen darf, lässt sich wenige Stunden vor der mit Spannung erwarteten Gala allerdings nur schwer prognostizieren. So präsentierte sich am Lido heuer ein herausragender Reigen an großen Hollywoodproduktionen und preiswürdigen Arthauswerken.

Unter den Favoriten findet sich etwa „The Favourite“ des herausragenden griechischen Regisseurs Yorgos Lanthimos, der eine bissige Historiensatire mit Emma Stone, Rachel Weisz und Olivia Colman inszenierte. Auch die Neil-Armstrong-Biografie „First Man“ des Oscar-Preisträgers Damien Chazelle mit Ryan Gosling oder die Schwarz-Weiß-Ode „Roma“ des Mexikaners Alfonso Cuaron konnten überzeugen. Mehr wissen die Auguren dann am Abend.

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Grund zur Freude gibt es jedenfalls aus österreichischer Sicht, wurde Sudabeh Mortezai in der Nebenschiene „Giornate degli Autori“ für ihr neues Werk über die Zwangsprostituierte „Joy“ doch mit dem Label Bester Europäischer Film sowie dem mit 10.000 Euro dotierten Hearst Film Award für die beste weibliche Regie prämiert.