Probleme mit 737 Max sollen intern bereits 2016 bekannt gewesen sein

346 Todesopfer – darunter drei Österreicher – bei zwei Abstürzen

Die Probleme bei der Boeing 737 Max waren dem Flugzeugbauer offenbar schon vor der Zulassung der Maschine intern bekannt: In am Freitag veröffentlichten Kurzbotschaften an einen Kollegen soll sich der technische Chefpilot der 737 2016 über die „ungeheuerliche“ Fehlleistung des speziell für die Boeing 737 Max entwickelten Stabilisierungssystem MCAS bei Simulator-Tests beschwert haben.

Das Stabilisierungssystem MCAS soll hauptverantwortlich für zwei Abstürze von 737-Max-Maschinen sein, bei denen im Oktober 2018 in Indonesien und im März dieses Jahres in Äthiopien insgesamt 346 Menschen – darunter auch drei Österreicher – ums Leben gekommen waren.

Die Abstürze sowie die Zulassung des Flugzeugtyps durch die FAA sind seitdem Gegenstand mehrerer Untersuchungen in den USA, darunter durch das Justizministeriums und den Kongress.

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