„Qualitätsmaßstab für Regionen“

Leader-Entwicklungsprojekt „Nature of Innovation“ als Vorzeigebeispiel

V. l.: Wolfgang Löberbauer, Obmann LAbg. Christian Dörfel, LR Hiegelsberger, Projektleiter Andreas Kupfer
V. l.: Wolfgang Löberbauer, Obmann LAbg. Christian Dörfel, LR Hiegelsberger, Projektleiter Andreas Kupfer © Land OÖ/Heinz Kraml

Leader ist der seit bereits 1991 bestehende EU-Ansatz zur Entwicklung ländlicher Regionen. OÖ weist 20 Leader-Regionen auf, zwei davon gemeinsam mit Salzburg. 409 der 438 Gemeinden sind Teil eines Verbundes. Bisher wurden in der laufenden Periode 915 Anträge eingereicht, 741 davon wurden bereits genehmigt.

Agrarlandesrat Max Hiegelsberger sieht im Programm einen „Qualitätsmaßstab für die Regionen“, wie er gestern beim Pressegespräch betonte: „Gerade in OÖ mit seinem starken agrarischen Sektor sind viele Projekte sehr eng mit der Landwirtschaft verbunden.“

Vorgestellt wurde dabei etwa das Forschungs- und Regionalentwicklungsprojekt „Nature of Innovation“ (NOI), das von den Leader-Regionen Traunviertler Voralpen, Nationalpark Kalkalpen und Linz-Land sowie der Stadt Steyr getragen wird. Dessen dreijährige Laufzeit endet heuer im Sommer. Dabei wurde die ursprünglich aus dem Industriedesign stammende Methode des „Design Thinking“ angewandt: Menschen mit unterschiedlicher Ausbildung und Herkunft arbeiten zusammen, um Aufgaben zu lösen und neue Ideen zu entwickeln.

Mehr als 30 Projekte wurden bearbeitet, 550 Personen haben sich aktiv in 95 Workshops beteiligt. Erste Konzepte werden bereits umgesetzt. Bei der Kongresswoche von 22. bis 25. Mai in Steyr wird dann Bilanz gezogen. „Vernetzung“ heißt dabei das Zauberwort – auch für die Zukunft: Die Planungen für die kommende Leader-Periode 2021 bis 2027 haben bereits begonnen.

Wie ist Ihre Meinung?