Quarantäne-Regelungen mit Ausnahmen

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kündigte in der Pressekonferenz an, dass die Quranatäne-Pflicht für Einreisende nach Österreich spätestens ab Mitte Dezember gelten werde.

Ausnahmen soll es beispielsweise für Geschäftsreisende oder Pendler geben. Damit will die Regierung die Silvesterparty in Prag oder Besuche in den Herkunftsländern von Familien am Balkan mit extrem hohen Ansteckungsniveau verhindern.

Bis 10. Jänner soll die Einstufung der Risiko-Gebiete auf Basis der 14-Tage-Inzidenz der positiven Corona-Fälle passieren. Alle Länder, die einen Wert höher als 100 verzeichnen, werden als Risiko-Gebiet eingestuft – aktuell gehören alle Nachbarländer Österreichs dazu.

Personen, die aus einem Risiko-Gebiet einreisen, müssen zehn Tage in Quarantäne gehen. Freitesten ist nach fünf Tagen mittels PCR-Test möglich.

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Von dieser Regelung sind alle betroffen – etwa auch Auslandsösterreicher, die Weihnachten bei der Familie verbringen wollen. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) betonte aber, dass es möglich ist, vor Ende der vorgeschriebenen Quarantänezeit wieder auszureisen.

„Ziel ist es, dass wir die Ausreise so stark wie möglich beschränken vor den Weihnachtsfeiertagen, damit es beim Zurückkommen nicht wieder zu Neuinfektionen im großen Ausmaß kommt“, sagte der Innenminister.

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