LASK nach 3:0-Sieg gegen Ried an der Tabellenspitze

Der LASK hat nach der 10. Runde der Fußball-Bundesliga die Tabellenführung übernommen. Die Linzer entschieden das Oberösterreich-Duell mit Aufsteiger Ried am Sonntag mit 3:0 (2:0) für sich und zogen damit am bisherigen Spitzenreiter Salzburg vorbei auf Platz eins. Rapid ist bei zwei Punkten Rückstand auf den LASK nach einem 3:1-Erfolg in Hartberg wieder Dritter. Die WSG Tirol bescherte dem WAC eine misslungene Europacup-Generalprobe, die Tiroler siegten in Innsbruck mit 4:1.

Von Beginn an herrschte praktisch kein Zweifel daran, wer im letzten Liga-Match auf der Gugl vor deren Abriss als Sieger hervorgehen würde. Der LASK diktierte das Geschehen und übte viel Druck aus. Die Rieder hielten zwar beherzt dagegen und machten die Räume vor ihrem Tor eng, durch die Fokussierung auf die eigene Defensive waren die Innviertler in der Offensive aber nicht präsent. Thomas Goiginger (22.), Johannes Eggestein (45.) und Dominik Reiter (86.) erzielten im Oberösterreich-Derby die Tore für die drückend überlegenen Gastgeber, die erstmals seit dem Ende des 22 Runden umfassenden Grunddurchgangs der Vorsaison an der Spitze stehen.

Rapid nutzte in Hartberg gleich die Gelegenheiten, die sich im Spiel auftaten. Kelvin Arase (2.) und Ercan Kara (35.) verwerteten die ersten zwei Chancen zur 2:0-Pausenführung der Grün-Weißen. Hartberg musste nach Gelb-Rot von Bakary Nimaga (44.) die zweite Hälfte mit zehn Mann bestreiten, machte aber dank eines umstrittenen Treffers von Thomas Rotter (66.) die Partie wieder spannend. Dem Verteidiger war der Ball an die Hand gesprungen. Arase mit einem Abstauber (76.) machte aber für die über weite Strecken souveränen Wiener alles klar. Für Rapid war es der erste Bundesliga-Sieg nach zuletzt zwei Remis und einer Niederlage.

Die Generalprobe des WAC für das Europa-League-„Finale“ gegen Feyenoord ist im Gegensatz zu Rapid in die Hose gegangen. In einem verkorksten Spiel unterlagen die Kärntner bei der WSG Tirol mit 1:4 (0:2). David Gugganig (26.) und Kelvin Yeboah (30.) bestraften den schwachen WAC-Auftritt in der ersten Hälfte mit einem 0:2-Rückstand, Dejan Joveljic (66.) gelang infolge einer Leistungssteigerung nach der Pause aber nur noch der Anschlusstreffer. Tobias Anselm machte den Sack im Finish zu (77.), in der Nachspielzeit traf auch noch Renny Smith (94.). Im dritten Bundesligaduell mit den Tirolern ging der WAC bei einem Remis zum zweiten Mal als Verlierer vom Feld.

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