Siege für Salzburg, Rapid und Sturm Graz

Red Bull Salzburg marschiert weiter Richtung siebenten Meistertitel en suite in der Fußball-Bundesliga. Der Serienchampion gewann am Sonntagabend gegen den LASK 3:1 und liegt nach der 26. Runde weiter sieben Zähler vor Rapid. Die Wiener distanzierten den WAC mit einem 2:1-Heimsieg im Verfolgerduell auf sechs Punkte. Einen späten 2:1-Erfolg feierte auch Sturm im Steirerderby gegen Hartberg.

Titelverteidiger Red Bull Salzburg gewann im eigenen Stadion gegen den LASK mit 3:1 (2:0) und liegt damit sechs Runden vor Schluss sieben Punkte vor dem ersten Verfolger Rapid. Den viertplatzierten Linzern fehlen bereits 14 Zähler auf die “Bullen”.

Treffer von Dominik Szoboszlai (8.), Patson Daka (11.) und Albert Vallci (80.) bescherten den Salzburgern den fünften Sieg im fünften Pflichtspiel nach der Corona-Pause. Im Gegensatz dazu steht die Bilanz des LASK nach den ersten vier Partien der Meistergruppe bei drei Niederlagen und einem Unentschieden. Für die Truppe von Coach Valerien Ismael war trotz starker Leistung in der zweiten Hälfte ein Tor von Marko Raguz (56.) zu wenig.

Damit gelang den Salzburgern die Revanche für die 2:3-Heimniederlage gegen den LASK am 14. Februar, die gleichbedeutend mit der ersten Liga-Pleite in Wals-Siezenheim nach 53 Runden war. Die Linzer wiederum gingen erstmals in dieser Saison in einem Auswärtsmatch als Verlierer vom Platz.

Rapid hat auf dem Weg zum Vizemeistertitel in der Fußball-Bundesliga am Sonntag den nächsten Schritt gemacht. Die Hütteldorfer feierten im Allianz Stadion gegen den WAC einen knappen 2:1-(1:0)-Heimsieg und sicherten den zweiten Platz damit ordentlich ab. Der Vorsprung in der Meistergruppe auf die drittplatzierten Wolfsberger konnte sechs Runden vor Schluss auf sechs Punkte ausgebaut werden.

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Koya Kitagawa (36.) und Maximilian Ullmann (87.) fixierten den dritten Sieg der ohne den gesperrten Kapitän Stefan Schwab angetretenen Wiener in Folge. Wie zuletzt beim 1:0 auswärts gegen den LASK war der Sieg durchaus schmeichelhaft. In einer chancenarmen Partie wäre eine Punkteteilung leistungsgerecht gewesen. Für Rapid war es der erste Erfolg gegen den WAC seit dem 17. März 2018 und zuvor fünf vergeblichen Anläufen. Shon Weissman (50.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen und seine Führung in der Liga-Schützenliste zumindest für wenige Stunden dank seinem 25. Saisontor ausgebaut. Die Gäste kassierten die zweite Niederlage in Folge nach dem 2:4 gegen Hartberg.

Im dritten Saisonduell gab es nach zwei Remis erstmals einen Sieger. Für die Kühbauer-Elf war es der achte Sieg in den jüngsten 13 Runden, der Rückstand auf Tabellenführer Salzburg konnte damit zumindest kurzzeitig auf vier Zähler verkürzt werden. Die Salzburger trafen in der Folge noch auf den LASK und sind in der Folge am Mittwoch und Sonntag zweimal Gegner des WAC. Rapid tritt zuerst auswärts und dann daheim gegen Hartberg an.

Sturm Graz hat in der Meistergruppe ein Lebenszeichen von sich gegeben. Mit einem späten 2:1 bei Lokalrivale TSV Hartberg feierten die Grazer den ersten Sieg nach zuletzt vier Niederlagen und liegen nun einen Punkt hinter den fünftplatzierten Hartbergern. Den Gastgebern, die durch ein Tor von Tobias Kainz (9.) lange führten, fehlten fünf Minuten auf den Prestige-Sieg.

Der bulgarische Teamspieler Kiril Despodow sorgte mit zwei Freistoß-Toren (85., 88.) noch für die Wende. Die Krise der Grazer, die am Sonntag erstmals ohne ihren vier Partien gesperrten Trainer Nestor El Maestro auskommen mussten, dürfte sich auch aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein wenig entschärft haben.

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