Ljubicic wechselt zu Dinamo Zagreb, Rapid holt Bajic

Robert Ljubicic (r) wechselt zu Dinamo Zagreb © APA/GEORG HOCHMUTH

Der Wechsel von Robert Ljubičić von Rapid Wien zu Dinamo Zagreb ist perfekt. Die Hütteldorfer gaben am Montag den Transfer des 22-Jährigen zum kroatischen Fußball-Meister bekannt. Ljubičić war seit Wochen mit Dinamo Zagreb in Verbindung gebracht worden. Rapid schlug am Montag aber auch auf dem Transfermarkt zu und holte Offensivspieler Ante Bajic von der SV Ried.

Ljubičić wurde im Nachwuchs von Rapid ausgebildet und kehrte im Sommer des Vorjahrs zum Rekordmeister zurück. Nach starken Leistungen zieht der Mittelfeldspieler nur weiter. „Robert hat unsere Erwartungen in der letzten Saison absolut erfüllt. Er hat uns schon sehr zeitgerecht von seinem Wechselwunsch in die Heimat seiner Eltern unterrichtet und da wir mit den Verantwortlichen von Dinamo Zagreb auch zu einer wirtschaftlich vernünftigen Lösung gefunden haben, haben wir dem Transfer nun zugestimmt“, erklärte Zoran Barišić, Geschäftsführer Sport von Rapid.

„Ich bin jeden Tag mit großer Freude für Grün-Weiß im Einsatz gewesen und es war mir auch besonders wichtig, bis zur letzten Minute alles für den Verein zu geben“, erklärte Ljubičić zum Abschied. „Rapid wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen behalten, aber nun blicke ich meiner neuen Herausforderung bei Dinamo Zagreb mit großer Freude und Zuversicht entgegen“, sagte der jüngere Bruder von Köln-Legionär Dejan Ljubičić.

Kurz davor hatte Rapid den sechsten Transfer für die Mitte Juli beginnende Saison getätigt. Bajic war bei Ried neunfache Saisontorschütze und unterzeichnete in Hütteldorf einen Vertrag bis Sommer 2025. „Er bringt Geschwindigkeit und Intensität mit und hat auch seine Torgefährlichkeit mehrfach unter Beweis gestellt“, sagte Ferdinand Feldhofer über den 26-Jährigen.

Er „ist ein in der Offensive sehr variabel einsetzbarer Spieler, der unter anderem mit seiner Schnelligkeit eine echte Waffe besitzt. Seine sportliche Entwicklung war gerade in den letzten Saisonen wirklich gut, ich bin zudem überzeugt, dass er sich bei uns noch weiter verbessern kann und wird“, sagte Barisic, der davor scon Roman Kerschbaum, Patrick Greil, Nicolas Kühn, Aleksa Pejic und Michael Sollbauer nach Hütteldorf geholt hatte.

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Der gebürtige Innviertler Bajic wurde über der Grenze im Nachwuchs von Wacker Burghausen ausgebildet und kam via Gurten 2018 nach Ried.

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