Rasender Ex-EU-Ratspräsident Tusk muss Führerschein abgeben

Wegen zu schnellen Fahrens muss der polnische Oppositionsführer und frühere EU-Ratspräsident Donald Tusk für drei Monate seinen Führerschein abgeben und eine Geldstrafe von umgerechnet 107 Euro zahlen. Die Strafe sei angemessen, teilte der ehemalige polnische Regierungschef am Samstag auf Twitter mit. „Ich habe sie ohne Diskussion angenommen“, schrieb er.

Die Nachrichtenagentur PAP meldete unter Berufung auf die Polizei, die Beamten hätten den 64-Jährigen am Samstagvormittag in der Nähe der Ortschaft Mława nördlich von Warschau angehalten, weil er innerhalb einer Ortschaft mit 107 Stundenkilometern unterwegs gewesen sei. Erlaubt sind dort 50 Stundenkilometer. Tusk ist Vorsitzender von Polens größter Oppositionspartei, der liberalkonservativen Bürgerplattform (PO). Tusk gilt als Galionsfigur des europafreundlichen Lagers in Polen, wo wegen der umstrittenen Politik der rechtskonservativen Regierungspartei PiS (Recht und Gerechtigkeit) derzeit das Gespenst eines „Polexit“ umgeht.

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