Rauch der Buschbrände in Australien zieht um die Welt

Die Feuer sind erloschen, aber der Rauch der Buschbrände in Australien zieht auch nach mehr als 100 Tagen noch immer um die Welt. Wie neuseeländische Forscher am Donnerstag berichteten, wanderte eine riesige Wolke bereits ein paar Mal um die Erde. Reste sind demnach gerade über Südamerika. Die Rauwolke hat sich im Dezember gebildet.

“Die Feuer waren so kraftvoll, dass sie Rauch und Kohlenstoffpartikel ausgestoßen haben, die bis etwa 35 Kilometer hoch über die Erde in die Stratosphäre gelangt sind”, erklärte Richard Querel vom neuseeländischen Nationalinstitut für Wasser- und Atmosphärenforschung. Bei den verheerenden Buschbränden in Australien zwischen September und März waren 12,5 Millionen Hektar Land zerstört worden. Laut Querel ist der Hauptteil der Rauchwolke fünf Kilometer hoch und Hunderte Kilometer breit.

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