Regen bringt in OÖ kein Hochwasser

Nur in Schärding wurde die Vorwarnstufe vorübergehend überschritten

V. l.: Der Schärdinger Bürgermeister Franz Angerer, Einsatzleiter Michael Hutterer und Vbgm. Christoph Danner
V. l.: Der Schärdinger Bürgermeister Franz Angerer, Einsatzleiter Michael Hutterer und Vbgm. Christoph Danner © Foto FF Schärding

SCHÄRDING/BREGENZ – Während der starke Regen in Vorarlberg zu Murenabgängen und kleinräumigen Überflutungen geführt hat – Bregenzerach und Leiblach führten Hochwasser, die nur alle fünf bis zehn Jahre auftreten –, kommt OÖ diesmal glimpflich davon. In Schärding wurde zwar bereits am Montag mit dem Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes begonnen, aber außer einer stellenweise leichten Ausuferung des Inn blieb die Lage entspannt. Gestern Mittag wurde die Vorwarnstufe von 520 cm leicht überschritten, danach sank der Pegel aber durch eine Kraftwerksregulierung wieder.

Für Dienstagabend rechnete FF-Kommandant Michael Hutterer mit einem Pegel von maximal 550 cm. Auch für die Donau gibt es diesmal seitens des Hydrografischen Dienstes des Landes Entwarnung, weil die Wassermassen vom Inn und aus Bayern zeitversetzt eintreffen werden. Die Alarmstufen an den Pegeln der oö. Donau werden aus derzeitiger Sicht knapp nicht erreicht. Aufgrund einer Änderung bei den Niederschlagsprognosen fällt der Anstieg etwas flacher aus, die Hochwassermaxima an der Donau werden erst für Donnerstag prognostiziert.

Für Dienstagabend wurden noch ergiebige Niederschläge im Bereich der Nordalpen, in Bayern bis ins Innviertel vorhergesagt, die bei kleineren Gewässern zu Ausuferungen führen können. Am Mittwoch und Donnerstag sind nur noch geringe Niederschlagsmengen prognostiziert.

Für den Ennskai in Steyr wird ein Pegelstand von 400 cm vorhergesagt, die Vorwarnstufe liegt bei 450 cm.em

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