Regierung drängt auf
Test-Teilnahme

Bei 566.000 Antigen-Tests bislang 2000 Infizierte identifiziert

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Die Bundesregierung hat am Mittwoch eindringlich an die Bevölkerung appelliert, das Angebot der Corona-Massentests stärker in Anspruch zu nehmen.

Auch wenn der harte Lockdown gewirkt habe, seien die Infektionszahlen in Österreich weiterhin „extrem zu hoch“, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober nach dem Ministerrat.

Die kommenden vier Wochen mit Weihnachtsshopping und den Feiertagen seien „die wichtigste Phase überhaupt“ und „sehr riskant“, warnte der Gesundheitsminister. Die Massentests seien ein guter Indikator, bei 566.000 Teilnehmern seien rund 2000 Neuinfizierte festgestellt worden, die davon bisher nichts geahnt hätten.

Dennoch sah Anschober bei der Teilnahme eine „deutliche Optimierungsnotwendigkeit“. Alles sei dort perfekt organisiert, „das muss es uns doch eine halbe Stunde wert sein“. Denn: „Jeder einzelne, der hingeht, ist ein Beitrag.“

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Die zweite Massentest-Welle strebt Anschober nach den Weihnachtsfeiertagen um den 8. Jänner.

Strenge Kontrollen

Nicht locker lassen will auch Innenminister Karl Nehammer (ÖVP). Die Ausgangsbeschränkung am Abend und in der Nacht sei „keine Empfehlung, sondern eine Verpflichtung“. Die Polizei kontrolliere dies entsprechend. Auch er mahnte dazu, sich testen zu lassen. Dies sei besser, als einen weiteren Lockdown, den Verlust von Arbeitsplätzen oder Kurzarbeit zu riskieren.

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