Regisseur Tverdovskiy siegt zum dritten Mal in Cottbus

Beim Filmfestival Cottbus hat der russische Regisseur Ivan I. Tverdovskiy bereits zum dritten Mal den Hauptpreis gewonnen. Nach den Filmen „Corrections Class“ (2014) und „Zoology“ (2016) obsiegte er nun mit „Conference“. Das Werk ist eine Reflexion über die Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater von 2002. Der Film sei „wie eine Naturgewalt“, so die Jurybegründung. Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreis wurde Samstagabend in einer Onlinepreisverleihung bekanntgegeben.

Der Spezialpreis für die beste Regie ging an den polnischen Regisseur Piotr Domalewski für „I never cry“. Der Streifen erzählt die Geschichte der 17-jährigen Ola, die den Leichnam ihres in einem Containerhafen tödlich verunglückten Vaters nach Polen überführen muss. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.

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