Reha für Hirngeschädigte

Die Synapse Gallspach macht anlässlich des zehnjährigen Bestehens am 8. September einen Tag der offenen Tür. Von den 72 bisherigen Patienten konnte nach der sozialpädagogischen Rehabilitation nahezu die Hälfte wieder ins persönliche Lebensumfeld zurückkehren. 22 Klienten zogen es aber vor, im geschützten Bereich zu bleiben.

Personen mit erworbenen Hirnschädigungen etwa nach einer Gehirnblutung, einem Infarkt oder durch ein Schädel-Hirn-Trauma erhalten in der Synapse Gallspach nach der medizinischen Reha eine sozialpädagogische Reha, die bis zu zwei Jahre dauern kann.

Ein interdisziplinäres Team aus Neuropsychologen, Logopäden, Physiotherapeuten und qualifiziertem Pflegepersonal kümmert sich dort rund um die Uhr um die Bedürfnisse der Betroffenen und entwickelt mit ihnen neue Perspektiven und Ziele. Dabei steht die „Herausforderung im Alltag“ im Fokus.

72 Menschen haben dieses Programm in den vergangenen zehn Jahren erfolgreich durchlaufen. Nahezu die Hälfte der Teilnehmer konnte wieder in ihr persönliches Lebensumfeld zurückkehren und ein Leben in Selbstbestimmung und Selbstständigkeit gestalten. Auch dabei stehen die Assista Mitarbeiter beratend zur Seite. In einer Trainingswohnung werden die Abläufe, wie sie zu Hause vorkommen, geprobt, Umbauten und Adaptionen angeregt und der Einsatz technischer Hilfen geschult.

Für Patienten, die lieber im geschützten Bereich leben möchten, bietet die Dauerwohngruppe in Gallspach einen optimalen Rahmen. Auch dort werden die Betroffenen intensiv gefördert und gefordert. Für die 22 Klienten, die überwiegend aus Oberösterreich kommen, sind 24 Mitarbeiter im Einsatz.

Am 8. September feiert die Synapse Gallspach ihr Zehn-Jahres-Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. Um 9.30 Uhr gestalten Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige in der Pfarrkirche Gallspach einen Festgottesdienst. Es können die Räume besichtigt werden, ein Animationsfilm gibt Einblick in die Therapie.

Wie ist Ihre Meinung?