Reha-Zentren in OÖ und Salzburg übernehmen Spitalspatienten

In Salzburg und Oberösterreich übernehmen fünf Reha-Zentren der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ab sofort Nicht-Covid-Patientinnen und -Patienten von wegen der Corona-Pandemie überlasteten Spitälern.

Beispielsweise könnten Personen nach einer Operation in einem Akutspital zur weiteren Versorgung verlegt werden, teilte die PVA am Mittwoch in einer Aussendung mit. Zur Verfügung stehen die Reha-Zentren Großgmain, Saalfelden, Bad Hofgastein, Weyer und Bad Schallerbach.

Die Reha-Zentren in Saalfelden und Großgmain hätten bereits im ersten Lockdown Krankenhäuser maßgeblich entlastet. Dies erfolgte neben dem Normalbetrieb. Aufgrund der aktuellen Lage in Salzburg und Oberösterreich werde die schnelle Übernahme von Patienten („Fast-Track-Verfahren“) nun in fünf Einrichtungen „gänzlich“ ausgerollt, berichtete die PVA.

Die Rehabilitationszentren stehen ausschließlich für Patienten des „Fast-Track-Verfahrens“ zur Verfügung. Begonnene Rehabilitationen werden noch nach Plan beendet, neue Reha-Patienten aber nicht aufgenommen.

„Ziel ist es, mit diesem Verfahren Krankenhäuser möglichst rasch zu entlasten“, sagte PVA-Chefarzt Martin Skoumal. Übernommen werden jene Patienten, die von einer nicht planbaren Erkrankung betroffen sind, für die es auch in den Reha-Zentren die geeignete Ausstattung gibt.

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Das betrifft vor allem den Bereich der Orthopädie und Kardiologie. „Gerade in Krisenzeiten ist es unsere Verpflichtung, unseren Beitrag zur sozialen Stabilität und einer funktionierenden Gesundheitsversorgung zu leisten“, wurden die beiden PVA-Obleute Andreas Herz und Peter Schleinbach zitiert.

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