Rekordpreis von 70 Millionen Dollar für Leger-Bild

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    70 Millionen Dollar wurden am Montag im Kunstauktionshaus Christie’s in New York für „Contraste de formes“ von Fernand Leger erzielt. Dabei handelt es sich um den höchsten Preis, der je für ein Bild des französischen Künstlers bezahlt wurde. Auch die bei der Versteigerung von Magritte- und Van Gogh-Werken erzielten Preise übertrafen die Erwartungen.

    Der Wert von „Contraste de formes“ war zuvor von Christie’s auf 65 Millionen Dollar geschätzt worden. Das Werk aus dem Jahr 1913 erzielte mit 70 Millionen Dollar fast die doppelte Versteigerungssumme des bisher teuersten Werkes von Fernand Léger: 2008 wurde „Etude pour ‚La femme en bleu'“ um 39,2 Millionen Dollar von Sotheby’s versteigert.

    Ein weiterer Rekord wurde am Montag bei der Versteigerung eines Werkes des belgischen Surrealisten René Magritte aufgestellt: „L’empire des lumieres“ (1949) wurde um 20,5 Millionen Dollar (rund 17,6 Mio. Euro) verkauft. Ende Februar war in London „La corde sensible“ für 17,9 Millionen Dollar (15,4 Mio. Euro) über den Tisch gegangen.

    Auch für das Werk „Laboureur dans le champ“ des niederländischen Malers Vincent Van Gogh wurde ein überraschend hoher Preis geboten: Von Christie’s auf 50 Millionen Dollar geschätzt, kam das Gemälde um 81,3 Millionen Dollar (rund 70 Mio. Euro) unter den Hammer. Der Verkaufspreis nähert sich somit der höchsten je für einen Van Gogh bezahlten Summe von 82,5 Millionen Dollar, die 1990 für „Portrait du Dr. Gachet“ bei einer Auktion bei Christie’s in New York geboten wurde.