Reparaturbonus bisher in erster Linie für Handys genutzt

Staatlicher Bonus soll Elektroschrott-Berge reduzieren © APA/dpa/Marcel Kusch

Der Reparaturbonus für alte Elektrogeräte verhalf bisher vor allem alten Handys zu neuem Leben. Rund 40 Prozent der Reparaturen seit Einführung des Bonus Ende April des heurigen Jahres entfielen auf diese Gruppe. Auf den Plätzen landeten Geschirrspüler vor Waschmaschinen, gefolgt von Kaffeemaschinen und Laptops, rechnete das Klimaministerium heute vor.

Die Fördersumme bisher betrug rund 5,1 Mio. Euro. 118.000 Bons wurden eingelöst und ca. 97.000 Reparaturen durchgeführt. Das Programm wurde gestartet, um Anreize zu schaffen, Elektrogeräte zu reparieren, anstatt sie wegzuwerfen. Mit einem Bon wird die Hälfte der Reparaturkosten, maximal 200 Euro pro Gerät, übernommen.

Über 2.450 Betriebe haben an dem Bonusprogramm teilgenommen, sie bekommen bei einer monatlichen Abrechnung die übernommenen Kosten rückerstattet. In Niederösterreich (480 Partnerbetriebe) und Oberösterreich (467) gibt es die meisten Möglichkeiten, einen Bon einzulösen. Vorarlberg und das Burgenland sind mit jeweils rund 100 Partnerbetrieben die Schlusslichter.

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