Rialto-Brücke wird zu Weihnachten kunstvoll beleuchtet

Mit Lichtspielen wird die Rialto-Brücke in Venedig zu Weihnachten zur Bühne, auf der Bilder von Persönlichkeiten aus der Geschichte, Kunst und Architektur der Lagunenstadt projiziert werden. Die von der Gemeinde Venedig organisierte Videoprojektion läuft bis zum 31. Dezember täglich von 17.00 bis 22.00 Uhr. Zu sehen sind auch Bilder der Stadt von einigen der bekanntesten venezianischen Künstler.

Mit dieser Initiative beginnen die Feierlichkeiten für das 1.600-Jahr-Jubiläum der Gründung Venedigs, das am 25. März 2021 gefeiert wird. „Tradition und Innovation verbinden sich in Venedig, vor allem zu dieser Weihnachtszeit. Die Lichtspiele, die die Rialto-Brücke beleuchten, wollen der Stadt in diesen dunklen Monaten Hoffnung geben“, kommentierte Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro das Vorhaben.

In Venedig gibt es zurzeit Proteste gegen eine Weihnachtsinstallation des italienischen Künstlers Fabrizio Plessi, die unweit des Markusplatzes aufgestellt worden ist. Die zehn Meter hohe und neun Tonnen schwere Installation besteht aus 80 Lichtscheinwerfern in Form eines Weihnachtsbaums, die angezündet werden können und die Umgebung stark beleuchten.

Bürger protestierten auf Sozialen Netzwerken gegen die Installation, die ihrer Ansicht nach die Weihnachtsatmosphäre in der Lagunenstadt zerstöre. „Der beleuchtete Christbaum erinnert an eine Serie aufgestapelter Goldbarren, das hat nichts mit Weihnachten zu tun“, kritisierte Marco Gasparinetti, Stadtratsmitglied aus den Reihen der Opposition. Wenn er nicht beleuchtet ist, ähnele der Christbaum aufgestapelten Stahlbarren.

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