Ried-Rekord trotz „Steirertors“

Fußball: Zwei Elfer sorgten für siebten Sieg in Serie — Juniors souverän

Rieder Jubel — aktuell ein gewohntes Bild in der zweithöchsten Fußball-Spielklasse Österreichs.
Rieder Jubel — aktuell ein gewohntes Bild in der zweithöchsten Fußball-Spielklasse Österreichs. © Gepa

Von Tobias Hörtenhuber

FAC-Verteidiger Sebastian Bönisch schlägt den Ball weit aus der eigenen Hälfte in Richtung Ried-Strafraum, der Ball springt am Fünfer auf, Keeper Johannes Kreidl verschätzt sich komplett und kann dem Spielgerät nur noch verdutzt nachschauen — Ausgleich (37.). Eine Slapstick-Einlage, die schlussendlich aber nur eine nette Anekdote bleibt.

Denn die folgenden Zahlen ließen die Innviertler Kicker jubeln: Zwei Foul-Elfmeter (Jefte/23., Wießmeier/43.) bescherten einen 2:1-Sieg und drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen.

Mit dem siebten vollen Erfolg in Serie stellte man die Rekordmarke aus der Zweitliga-Saison 1994/95 ein. Damals folgten übrigens ein Remis und zwei weitere Siege. Am Ende wurde die SV Ried Vizemeister und stieg in der Relegation gegen den FC Linz erstmals in die höchste Liga auf.

In Wien-Favoriten, wo die Rieder in der Liga am 14. September 2018 das letzte Mal auswärts verloren haben, gelang das 19. Match in der Fremde ohne Niederlage.

„Maskenmann“ traf

Die Juniors OÖ kamen in Horn zu einem verdienten 3:1-Erfolg. Fabian Benko (42.), Christopher Cvetko (60.), der mit einer Gesichtsmaske spielte, und Patrick Plojer (85.) trafen. Damit verbesserten sich die Juniors vorerst auf Rang fünf.

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