Roboter überwacht Corona-Ausgangsbeschränkungen in Tunis

Die Szenen wirken wie aus der „Versteckten Kamera“ oder aus einem Science Fiction-Film: Ein kleiner, gepanzerter Roboter fährt durch fast menschenleere Straßen und hält die wenigen Fußgänger an, die sich noch draußen aufhalten.

Um die wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren, setzt die tunesische Polizei einen Roboter in der Hauptstadt Tunis ein.

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Gesteuert wird das Fahrzeug von einer Einsatzzentrale aus, wie in einem am Mittwoch veröffentlichten Video des tunesischen Innenministeriums zu sehen ist. Über Kameras kontrollieren die Polizisten die Identitäten der Passanten und fragen nach, weshalb sich die Personen auf der Straße aufhalten.

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In dem nordafrikanischen Land gelten strenge Ausgangsbeschränkungen. Tagsüber dürfen die Menschen nur noch in Einzelfällen das Haus verlassen, ab 18 Uhr gilt eine landesweite Ausgangssperre.

Nach offiziellen Angaben sind in Tunesien 173 Fälle des neuartigen Coronavirus registriert, bisher gab es fünf Todesfälle.

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