Rotes Kreuz fördert soziales Engagement von Jugendlichen

Von 2. November bis 23. Dezember können Jugendliche ihre Ideen und Lösungsvorschläge einreichen

Mit dem Gartenprojekt überzeugte im Vorjahr unter anderem die JRK-Jugendgruppe Perg. Die Ernteerträge gehen an den Rotkreuz-Markt.
Mit dem Gartenprojekt überzeugte im Vorjahr unter anderem die JRK-Jugendgruppe Perg. Die Ernteerträge gehen an den Rotkreuz-Markt. © OÖRK/Perg

Das Rote Kreuz fördert das soziale Engagement junger Menschen in Oberösterreich. Bei „mission humanity“ dürfen Jugendliche ab der 7. Schulstufe und Jugendgruppen im Zeitraum von 2. November bis 23. Dezember ihre Ideen und Lösungsvorschläge im sozialen Bereich einreichen.

Jene Ideen, die schlussendlich die Fachjury überzeugt und die meisten Stimmen im Internet erhalten, werden mit bis zu 2500 Euro unterstützt. „Das Projekt ist ein gutes Beispiel, wie man Jugendliche ins Boot holen kann“, sagte am Montag Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger in einer Pressekonferenz.

Es gehe vor allem darum, dass sich Jugendliche Gedanken machen, wie man regionale Verantwortung mittragen kann. Denn die Verantwortlichen des Projekts machen sehr wohl die Erfahrung, dass Jugendliche nicht nur zu Hause sitzen, sondern sich auch sozial engagieren wollen.

„Das was wir tun, hat Wirkung”

Dem Roten Kreuz gehe es darum, den Jugendlichen im humanitären Bereich „Werte zu vermitteln“, erklärte Landesgeschäftsführer Erich Haneschläger. Sie sollen merken, dass „das, was wir tun, auch Wirkung in der Gesellschaft hat.“ Bei einem Projekt aus den letzten Jahren begleiteten Jugendliche junge Asylwerber.

Bei einem weiteren bauten sie in einem Garten Obst und Gemüse an und verkauften es an den Rotkreuz-Markt. Zwölf Projekte gab es im letzten Jahr. Heuer wird vor allem der Fokus auf Projekte gelegt „die so vielleicht noch nie da gewesen sind“, sagte Aichinger. Weitere Informationen gibt es unter: www.missionhumanity.at.

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